1920 entwickelte der russische Physiker Leon Theremin das gleichnamige Instrument: einen elektroakustischen Klangerzeuger, bei dem die Töne (Sergei Rachmaninovs 'Vocalise', MP3, 8 MB) mit den Händen in der Luft geformt werden. Etwas technischer ausgedrückt: ein Tongenerator reagiert über eine Antenne auf die elektrische Kapazität der Hand des Instrumentalisten.

Einer singenden Säge nicht ganz unähnlich, lieferte das Theremin die Hintergrundmusik zu vielen Horror- und Science Fiction-Filmen, u.a. in "It Came from Outer Space" (RealAudio). Aber auch klassische Musik klingt interessant, wie das "Air" von Mozart, hier gespielt (MP3,1.8 MB) vom Theremin-Performer und Physiker Robert N. Froehner.
Ein modernes Theremin, handgebaut und signiert von Bob Moog, kostet um die 660 Euro, und als MIDI-Ausführung im klassischen Stehpult-Look über 4800 Euro.

Oder nichts, wenn man sich das erste mausgesteuerte Theremin mit Hintergrundorchester (für Mac OS 9 und Windows) von der guten alten Tante BBC herunterlädt. In allerbester Schulfunk-Manier werden hier auch gleich alle wissenswerten physikalischen und musikalischen sidefacts mit sehenswerten Shockwave-Filmen miterklärt. [via IT&W Juli 2002]
werft meinte am 10. Feb, 22:03:
Danke, danke, danke!
Saubere Linkssammlung. Es gibt ja fast keinen ernstzunehmenden E/U-Musiker, der dieses Instrument nicht irgendwann verwendet hat. 
majo antwortete am 11. Feb, 09:04:
Bitte, bitte, bitte!
Wo das herkommt, ist noch mehr ;-) 
 
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