
Die Moulagensammlung in der Universitätshautklinik in Kiel diente von 1906- bis in den 2. Weltkrieg als Unterrichts- und Anschauungsmaterial für Hautärzte und Medizinstudenten. Die aufwendigen, plastisch modulierten Krankheitsbilder hatten damals den Stellenwert, der heute der klinischen Photographie zukommt. Heute sind sie vorrangig von künstlerisch - historischem Interesse, dokumentieren aber auch Krankheitsbilder, die teilweise durch verbesserte Therapien oder Prophylaxe fast ausgestorben sind. [via kosmonautentraum]
daskollektiv - am Freitag, 9. Mai 2003, 19:56 - Rubrik: Medizingeschichte